17:3018:00
16. Sep
( Literatur )
Punk statt Putin – Gegenkultur in Russland
  • Norma Schneider
  • Lesung
  • Eintritt frei
Wie kann Gegenkultur in einem zunehmend repressiven Staat entstehen? Welche Räume bleiben für Kunst, Musik und Literatur?

In ihrem Buch „Punk statt Putin – Gegenkultur in Russland“ beschreibt Norma Schneider die vielfältige russische Gegenkultur. Es geht um Punk und Underground, Anti-Kriegs-Lieder, queere Literatur, feministische Selbstorganisation, Putin-Memes und künstlerischen Protest im öffentlichen Raum.

Dabei geht es auch um den Wunsch nach einem anderen Russland, ohne Putin und ohne Krieg. Viele Künstlerinnen und Aktivistinnen lehnen die Politik des Regimes ab, kritisieren den Angriffskrieg gegen die Ukraine und wehren sich dagegen, dass Kultur zum Instrument staatlicher Propaganda gemacht wird. Mit ihrer Kunst, Musik und Literatur stellen sie sich gegen den nationalistischen und queerfeindlichen Mainstream.

Bei der Lesung gibt Norma Schneider Einblicke in diese Geschichten und spricht über unterschiedliche Formen von Protest und Widerstand in Russland. Dabei blickt sie auf die Zeit vor und nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine und darauf, wie sich die Möglichkeiten für Gegenkultur verändert haben.

Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen und Aktivistinnen, die sich trotz Zensur und Repression eigene Räume schaffen und ihre Kritik sichtbar machen. Dafür hat Norma Schneider zahlreiche Menschen in Russland und im Exil interviewt. Ihre Geschichten erzählen von mutigem Protest, von der Bedeutung von Safe Spaces, von Hoffnung und Zweifel und von dem Wunsch, trotz aller Repression für ein freies Land einzustehen.

Außerdem stellt Norma Schneider ihr neues Buch „Queer. 100 Seiten“ vor. Darin geht es um queere Identitäten und Communities, queere Theorie und Kultur sowie den Kampf für Gleichberechtigung und gegen Queerfeindlichkeit.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!
18:00
16. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Dear Future Festival 2026: Postkolonialismus und Frieden
  • Werner Rätz (ila & attac Dresden)
  • Eintritt frei
Kolonialismus und Frieden. Welche Konzepte stecken hinter diesen Begriffen? 

Dass Friede mehr sei als die Abwesenheit von Krieg, würde weitgehend Zustimmung finden. Aber schon bei der Frage, was denn „Krieg“ wäre, würden viele den Kopf schütteln und denken, das sei doch klar. Und schon säße man in der postkolonialen Falle. Denn „Krieg“ ist als Begriff im „Abendland“ entstanden und bezieht seine Bedeutung von hierher. Und auch dieses „Abendland“ ist kein Begriff mit einer objektiven Bedeutung, sondern nur denkbar als auf etwas Anderes, auf das „Morgenland“ Bezogenes. Okzident und Orient existieren nicht für sich, sondern nur gemeinsam und in Abgrenzung zueinander. Genau so verhält es sich mit den Kolonien, der Kolonisierung und dem (Post)Kolonialismus. Kolonisierte werden „Krieg" anders beschreiben als Kolonialisten.

Wir müssen also, wenn wir über Krieg, Frieden, Kolonialismus reden wollen, auch über die Konzepte reden, die hinter den Begriffen stehen. Und wir werden an ganz konkreten Kriegen, Gaza, Ukraine, Iran überprüfen müssen, ob und wie diese Komzepte und Begriffe kritisch verwendet werden können.
18:3019:00
16. Sep
( Diskussion / Vortrag )
Wenn das Klima auf die Psyche wirkt
  • 5,-
BELASTUNGEN VERSTEHEN, LÖSUNGEN FINDEN

Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur eine Bedrohung für unsere physische Umwelt, sondern belastet zunehmend auch unsere psychische Gesundheit. Heiße Sommernächte, versiegelte Städte und zunehmende Extremwetter belasten Körper und Psyche gleichermaßen. Das Gespräch beleuchtet die tiefen Zusammenhänge zwischen Erderhitzung, urbanem Lebensraum und mentalem Wohlbefinden. Es zeigt, wie Maßnahmen zum Klimaschutz auch dazu beitragen, Stress abzubauen, das Wohlbefinden zu steigern und das Gemeinschaftsgefühl zu fördern.

Neben wissenschaftlichen Einblicken steht vor allem die Stärkung persönlicher und kollektiver Resilienz im Fokus, um Ohnmachtsgefühle in konstruktives Handeln zu verwandeln und gemeinsam über konkrete, gesunde Zukunftsperspektiven für Dresden zu diskutieren.
18:3019:00
16. Sep
( Sonstiges )
Wir feiern 25 Jahre an 25 Tagen - Fundsachenversteigerung
  • Eintritt frei
Eigentlich immer erst am Jahresende, doch aufgrund des Anlasses gibt es dieses Jahr eine verfrühte Version der Fundsachenversteigerung, was am Ende gar nicht so schlecht ist, schließlich steht die kalte Jahreszeit noch bevor und wir wollen alle gut darauf vorbereitet sein.
Es sind natürlich auch dieses Jahr bereits einige Sachen liegen geblieben, die nicht abgeholt wurden und jetzt ein neues zu Hause suchen.

Das Startgebot liegt bei 1,00€ und los geht es mit der Versteigerung ab 19:00 Uhr. Der Erlös wird an soziale Projekte gespendet.

Wer noch Sachen vermisst/sucht, hat ab 17:30 Uhr Gelegenheit, diese abzuholen.
19:0020:00
16. Sep
( Konzert )
Lande Hekt
Lande Hekt ist still und heimlich zu einer der besten Underground-Songwriterinnen Großbritanniens geworden. Auf ihrem Debütalbum Going To Hell von 2021 und dem Nachfolger House Without a View von 2022 erforschte sie ihre queere Identität, Nüchternheit und Kindheitstraumata – verpackt in gefühlvollen, dialogartigen Indie-Pop, der ihr Support-Slots für Bands wie Alvvays, Throwing Muses und The Beths einbrachte. Ihr neues Album Lucky Now, geschrieben und aufgenommen mit Produzent Matthew Simms (Wire, It Hugs Back), zeigt Lande Hekt in ihrer bislang reifsten und selbstbewusstesten Form.
19:0020:00
16. Sep
( Konzert )
Hedvig Mollestad Trio
  • Hedvig Mollestad Trio
  • Jazz
  • VVK 27,-
Sieben gefeierte Alben innerhalb eines Jahrzehnts, euphorisch aufgenommenen Tourneen durch Europa und Nordamerika – seit seiner Gründung 2009 hat das HEDVIG MOLLESTAD TRIO um die namensgebende norwegische Gitarristin den Jazz vom Kopf gewaltig auf die Füße gestellt.
Gemeinsam mit Bassistin Ellen Brekken und Drummer Ivar Loe Bjørnstad vereinte Mollestad die unmittelbare Energie des Hard Rock mit der harmonischen Raffinesse des Jazz zu einer hochexplosiven Mischung, für die Musikjournalisten Begriffe wie „Stonerswing“, „Doomjazz“ oder „Jazz Sabbath“ prägten.

Nach dem triumphalen Album "Ding Dong. You're Dead" (2021) gönnte Hedvig Mollestad dem Trio jedoch eine vierjährige Pause. Untätig war die hochkreative Bandleaderin in dieser Zeit keineswegs: Sie realisierte fünf große Auftragsarbeiten, veröffentlichte zwei Alben unter eigenem Namen, gründete das Power-Impro-Trio Weejuns mit Ståle Storløkken und Ole Mofjell, war Artist in Residence beim Moldejazz-Festival und komponierte neue Musik für den Stummfilm „Limité“ (Brasilien, 1931).
21:4522:00
16. Sep
( Party )
MiDi
  • Kate xR
    Sarah Mezentseva
  • Techno
  • VVK 5,50, AK 7,-
In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. MiDi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. MiDi ist Feiertag. MiDi ist Werktag. MiDi ist das egal. MiDi ist deine Afterhour. MiDi ist dein Start ins Wochenende. MiDi ist das egal! MiDi ist Afterwork für Beschäftigungslose. MiDi ist Sabbat für Selbstständige. MiDi ist das egal. MiDi ist Freizeit ist Arbeit ist MiDi. MiDi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der GrooveStation, alles andere ist MiDi egal.
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