14:00
14. Jun
( Festival )
Meschival
  • Aesox
    Fragm
    Mart Van Hell Unaware
    Neuroleptika
    Patrick Ure
    Theotsk
    Tim Oskar
Das letzte Openair vor der Sommerpause. Leider aus einem bitteren Anlass.

Während wir gemeinsam noch einmal unter freiem Himmel tanzen, verlieren unsere direkten Nachbarn ihr Zuhause. Durch den Verkauf des Hauses an die Handwerkskammer wurden den dort ansässigen Künstler:innen, Musiker:innen und Kreativschaffenden die Mietverhältnisse gekündigt. Damit verschwinden erneut Proberäume, Ateliers und wichtige Freiräume für Kultur aus unserer Stadt.

Dresden schmückt sich gern mit dem Titel Kulturstadt. Gleichzeitig werden die Orte, an denen Kultur entsteht, immer weniger. Was verloren geht, sind nicht nur Räume, sondern auch Begegnungen, Kreativität, Nachwuchsförderung und ein Stück urbanes Leben.

Bevor wir in die Sommerpause gehen, möchten wir deshalb noch einmal gemeinsam feiern, tanzen und zeigen, wie wichtig lebendige Kulturorte für unsere Stadt sind.

Freut euch auf eine bunte Vielfalt musikalischer Genres - von Rap und Rock über Techno, Drum & Bass bis hin zu House, Ambient und groovigen Sounds. Entdeckt außerdem verschiedenste Kunstwerke, kreative Mitmachstände, leckeres Essen, erfrischende Drinks und vieles mehr. Kommt vorbei, lasst euch inspirieren und genießt einen unvergesslichen Tag voller Musik, Kunst und Begegnungen!

Kommt vorbei, unterstützt die freie Kulturszene und lasst uns einen besonderen Openair-Tag miteinander verbringen.

Denn Kultur braucht nicht nur Bühnen – sie braucht auch Räume, in denen sie entstehen kann.
 Zeiten
Samstag 13.06.26 / 13:00 - 04:00 Uhr
Sonntag 14.06.26 / 14:00 - 22:00 Uhr

Eintritt
Freier Eintritt auf Spendenbasis.
Eintritt Afterparty 5,00€ + Würfel (1€ - 6€).

Gemeinsam Feiern
Bitte Nutzt die Mülleimer und Haltet das Gelände Sauber
Zigaretten und Kippen Gehören in die Aschenbecher.
Respektiert die Location, die Einrichtung und die Nachbarschaft.
Kein Taggen, Kein Sprayen, Keine Sachbeschädigung.
Kein Platz Für Rassismus, Homophobie, Sexismus oder Andere Formen von Diskriminierung.

Wenn Ihr euch Unwohl Fühlt oder es Probleme gibt, wendet euch jederzeit an das Team an der Bar.

Die Einnahmen dienen zur Deckung der Kosten für Strom, Personal, Technik sowie die Verpflegung der Artists, welche ohne Gage Spielen. 

Ort: Meschwitzstr. 13 - 15, 01099 Dresden
17:0018:00
14. Jun
( Konzert )
New Worlds
  • Bill Murray

    Jan Vogler
    
Mira Wang

    Vanessa Perez
  • Jazz
  • VVK ab 27,-
»In der transatlantischen Verknüpfung von Musik und Literatur, Rede und Gesang bewirken Murray und Vogler Großes, nämlich eine von aller Ehrfurcht befreite Entstaubung des Kanons«, schrieb die FAZ 2017 begeistert über das Programm »New Worlds«. 

Eigens dafür hatten sich Schauspieler Bill Murray, Cellist Jan Vogler, Violinistin Mira Wang und Pianistin Vanessa Perez zu einem Quartett zusammengeschlossen und auf den Bühnen der Welt, von der Carnegie Hall bis zum Sidney Opera House, für Furore gesorgt. Ein Film über diese einzigartige Show aus Literatur und Musik feierte 2021 beim legendären Filmfestival in Cannes Premiere. Nun kehren die Hollywoodlegende und das musikalische Trio nach Dresden zurück, wo die Erfolgsgeschichte des Projektes begann. Klassiker der amerikanischen Literatur treffen auf ihre musikalischen Pendants aus der Feder von etwa Piazzolla, Bernstein oder Gershwin und eröffnen dem Publikum »neue Welten«. Und so klingt die Festivalsaison mit einem unvergesslichen Highlight aus, das die »LEICHTIGKEIT DES SEINS« noch einmal gebührend feiert.
17:0018:00
14. Jun
( Diskussion / Vortrag )
Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945.
  • Alina Bothe (Projektleiterin #LastSeen)
    Daniel Ristau (Historiker)
  • Eintritt frei
Vortrag von Daniel Ristau "Hingeschaut! (Un-)Sichtbarkeiten der Shoah in Dresden"
Berichte und Fotomaterial belegen immer wieder eindrücklich: Die nationalsozialistische Judenverfolgung bis hin zu Deportationen und  Todesmärschen stand den Zeitgenoss:innen oft viel stärker vor Augen, als sie sich nach der Shoah eingestehen wollten. Der Impuls zur  Ausstellungseröffnung richtet den Blick konkret auf Dresden und fragt: Was sahen die Nachbar:innen - und was nicht? Und was hat das auch mit uns heute noch zu tun? 

Der Historiker Daniel Ristau forscht seit vielen Jahren zur jüdischen Geschichte und zur Geschichte des Nationalsozialismus in Sachsen. 

Die Ausstellung
Mehr als 200.000 Menschen wurden zwischen 1938 und 1945 aus Deutschland deportiert. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografiert worden. Aus fast 70 deutschen Städten sind Bilder der Deportationen überliefert.

Mit der kompakten und interaktiven Wanderausstellung Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945 wollen wir einen weiteren Zugang zu den Bildern anbieten. Einen besonderen Fokus richten wir auf die zahlreichen Zuschauer:innen, die man auf den Bildern sieht. Wir wollen anregen, sich mit der Rolle der Zuschauerinnen und Zuschauer in unserer Erinnerungskultur zu beschäftigen. Was bedeutet es, wenn Nachbar:innen zuschauen, wegschauen oder auch mitmachen, wenn ihre Nachbarinnen und Nachbarn verschleppt werden?
18:0020:00
14. Jun
( Literatur )
Große Hörspielpräsentationsgala
  • Olaf Schubert
  • Comedy
  • ausverkauft
Seit über 25 Jahren in Folge kommt Olaf Schubert in die Dresdner Saloppe, um dort seine Hörspiele zu präsentieren. Schubert überlässt an so einem Abend nichts dem Zufall. Er stiehlt heimlich im Vorfeld die benötigten Requisiten – bei seiner Verwandtschaft, er schießt störende zwitschernde Vögel ab – eigenhändig mit dem Luftgewehr und die, für die Pyroshow benötigten Knallerbsen kauft Schubert persönlich – in der Drogerie. Von eigenem Geld! So kennt man ihn. Damit sein Hörwerk nicht nur dröge aus den Lautsprechern plärrt, hält Schubert währenddessen Puppen in die Luft. Das ist ganz schön anstrengend! Aber Schubert macht es – für sein Publikum. Dass bei diesem immensem logistischen Aufwand irgendwo gespart werden muss, ist selbstverständlich. Olaf spart dort, wo es am wenigsten auffällt – am Programm. Das ist halt immer das Gleiche – ganz einfach – denn es hat sich bewährt.

Erwarten Sie also nichts, sondern kommen, falls Sie nichts anderes vorhaben, doch einfach zwanglos anbei.
Es wird wie immer… berauschend grandios.
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