11:00
05. Feb
( Performance )
Rau(E)Nächte- Ein bewegtes Hörstück
Zwischen dem letzten und dem ersten Atemzug des Jahres – dort, wo Zeit durch die Ritzen fällt und Gewissheiten schwanken – verorten wir „RAU(E)NÄCHTE“. Die neue Produktion der go plastic company entfaltet eine vielschichtige Landschaft aus Klang, Körper und Erzählung, inspiriert von den zwölf geheimnisvollen Nächten zwischen den Jahren.

Die Raunächte – einst Bräuche, Aberglaube, Schutzrituale – sind heute Projektionsfläche, Resonanzraum, kulturelles Gedächtnis. „RAU(E)NÄCHTE“ fragt nach dem Potenzial dieses Zwischenraums: Was bleibt, wenn der Lärm verstummt? Was hören wir, wenn wir lauschen?
Zwölf Figuren – entwickelt aus mythologischen, regionalen, queer-feministischen und popkulturellen Fragmenten – nehmen in zwei Erfahrungsräumen Gestalt an: als begehbare Installation und als klingende, fühlbare Spurensuche entlang einer performativen Tafel. Körper werden zu Archiven, Stimmen zu Trägern von Erinnerung, Bewegung zu Ritual.

Die Inszenierung verwebt zeitgenössischen Tanz mit Hörkunst und Installation – barrierefrei und multisensorisch erfahrbar. Sie öffnet Räume für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen ebenso wie für ein Publikum, das sich auf andere Formen der Wahrnehmung einlassen will.

„RAU(E)NÄCHTE“ ist keine Nacherzählung, sondern eine Einladung: zum Innehalten, zum Spüren, zum kollektiven Lauschen.
19:00
05. Feb
( Diskussion / Vortrag )
Kritik des Autoritarismus
    Kritik des Autoritarismus. K-Gruppen als Zuspitzung einer autoritären Gesellschaftsform

    Sogenannte Kader-Gruppen verschiedener Ausrichtung sind seit ca. 2020 deutschlandweit, sogar europaweit auf dem Vormarsch. Das Phänomen, welches im Nachgang der 68er-Bewegung bekannt wurde, wurde offenbar wiederbelebt. Neoleninistische Gruppierungen bleiben dabei keineswegs nur obskure Vereinigungen von hängengebliebenen Alt- Genoss*innen. Vielmehr ziehen sie verstärkt junge Menschen an und reklamieren den Faktor Militanz für sich.
    Für Anarchist*innen ist diese Entwicklung aus mehreren Gründen ärgerlich und beängstigend. Zum einen werden autoritäre Kommunist*innen als unliebsame Konkurrenz erlebt. Andererseits kann bei ihnen zurecht verkürzte Herrschaftskritik, verbunden mit aufgewärmten, billigen Versprechungen konstatiert werden. Weiterhin prägen sie ihre Mitglieder und Sympathisant*innen in autoritären Denkmustern und Verhaltensweisen.

    Schauen wir genauer hin, wird allerdings deutlich, dass der Auftrieb des neoleninistischen Pseudo-Kommunismus Ausdruck und Symptom von umfangreichen autoritären Zuspitzungen in der Gesellschaftsform insgesamt ist. Wie in den 70er Jahren handelt es sich bei ihm um eine Verfallserscheinung von emanzipatorischen sozialen Bewegungen. Diese korreliert mit der Zunahme staatlicher Repression, der Faschisierung weiterer sozialer Milieus, der Verdrängung grundlegender Krisenerscheinungen, dem Angriff auf die liberale Demokratie, sowie mit dem Abbau sozialer Sicherungen.

    Wer K-Gruppen kritisiert, muss sich ebenso die Frage stellen, warum 20% der Bevölkerung extrem rechte Ansichten teilen oder zumindest offen unterstützen und warum knapp 5% der Wähler*innen BSW ihre Stimme geben. Thematisiert werden muss, wie Regierungen Minderheiten in Geiselhaft nehmen, um autoritäre Maßnahmen durchzusetzen oder warum viele aggressiv darauf reagieren, wenn Menschen sich selbst bestimmen wollen.
    19:00
    05. Feb
    ( Sonstiges )
    Offener DJ*-Treff
    • Eintritt frei
    Mit dem offenen DJ*-Treff soll ein Raum geschaffen werden, der allen Menschen einen Zugang zur Musik, zur Subkultur und zum Auflegen bietet, denn auch dieser gesellschaftliche Bereich ist von vielfältigen Barrieren geprägt. Vielen Menschen ist der Zugang dazu verwehrt. Wir wollen genau diesem etwas entgegensetzen.

    Hard Facts:
    * Jede Woche, donnerstags von 19:00 – 23:00 Uhr
    * jeweils abwechselnd offen (gerade Kalenderwoche) und FLINTA only (ungerade KW)
    * Zwei DJ*-Sets: analog und digital
    * Kein Vorwissen oder Skills nötig - alle sind eingeladen

    Der DJ*Treff ist zu Verstehen als eine Art gemeinsamer Proberaum für alle die über Mugge und DJ*ing in Austausch kommen wollen - Unabhänig vom Skill-Level.

    Offener DJ*Treff
    ein gemeinsamer Proberaum für alle die über Mugge und DJ*ing in Austausch kommen wollen – unabhänig vom Skill-Level

    Auf einen Blick:    
    Jede Woche, donnerstags von 19:00 – 23:00 Uhr
    Jeweils abwechselnd offen (gerade Kalenderwoche) und FLINTA only (ungerade KW, macht bis September Sommerpause)
    Zwei DJ*-Sets: analog und digital
    Kein Vorwissen oder Skills nötig – alle sind eingeladen
    Wer das erste Mal an den Decks steht, bekommt eine kleine Einweisung von uns oder einer Person der Wahl, die entsprechende Kenntnisse hat
    Privatsphäre beim Üben: Ausprobieren für sich allein oder in Kleingruppen, direktes Feedback wird auf Wunsch gegeben
    Workshop-ähnliche Formate o.ä. wird auf Wunsch und Nachfrage angeboten, im Vordergrund steht in eigenem Tempo das Auflegen auszuprobieren
    Wir starten immer mit einer gemeinsamen Check-In-Runde und Technikaufbau

    Was ist der offene DJ*Treff – wer sind wir und was wollen wir?
    Wir sind drei musikbegeisterte bis musiknerdige Menschen. Die Musik und die dazugehörige Subkultur haben uns alle positiv und nachhaltig geprägt. Es sind Erinnerungen und Erfahrungen, die wir nicht missen wollen. Auch das Auflegen war und ist ein wichtiger Bestandteil dieser Erfahrungen. Mit dem offenen DJ*-Treff soll ein Raum geschaffen werden, der allen Menschen einen Zugang zur Musik, zur Subkultur und zum Auflegen bietet, denn auch dieser gesellschaftliche Bereich ist von vielfältigen Barrieren geprägt. Vielen Menschen ist der Zugang dazu verwehrt. Wir wollen genau diesem etwas entgegensetzen.

    Technik ist teuer.
    Im offenen DJ*-Treff ist alles an Technik da, was es zum Auflegen braucht. Ihr braucht keine Skills, kein Vorwissen – nur die Lust, es mal auszuprobieren.

    Sexismus
    Jeder gesellschaftliche Bereich ist von sexistischen und patriarchalen Machtstrukturen geprägt/durchzogen. Dies schließt auch die Clubkultur mit ein. Gerade  FLINTA*-Personen sehen sich vielen teils unüberwindbaren Hürden gegenüber, wenn sie Auflegen lernen wollen. Mansplaining ist keine Seltenheit. Mensch wird nicht ernst genommen und die Räume fühlen sich nicht sicher an. Auch wir haben zum Teil diese Erfahrungen machen müssen. Deshalb möchten wir explizit FLINTA*-Personen ermutigen und empowern. Jeder zweite Termin ist FLINTA*s only.

    Angstfreie Räume
    Wir Leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Fehler und fehlendes Know-How schnell als Grund genommen werden, Menschen auszuschließen. Die Angst davor, abgewertet zu werden verhindert auch den Zugang zum Auflegen. Scham und Angst sollen  keine Rolle spielen. Wir wollen auf Augenhöhe zusammen kommen, unabhängig unserer Vorerfahrungen und ohne Angst bewertet zu werden.Zum Beispiel werden Feedback und Unterstützung nach Bedarf und auf Nachfrage angeboten. Wir sehen uns in erster Linie nicht als Lehrer*innen. Wir wollen den Raum gemeinsam gestalten.

    Musik ist vielfältig
    Es gibt wahnsinnig viel Musik und immer wieder kommen neue Veröffentlichungen. Den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Wir möchten beim offenen DJ*-Treff auch einen Raum schaffen, in dem über Musik diskutiert und sich ausgetauscht werden kann. Gemeinsam neue Songs entdecken und teilen, neue musikalische Facetten ergründen oder einfach nur gemeinsam dem aktuellen Lieblingssong lauschen.

    Wir sind, wer zu uns kommt
    Am Ende ist der Raum das, wir gemeinsam daraus machen. Wir möchten, dass ihr, die ihr kommt, den Raum mit gestaltet – mit Leben und Ideen füllt. Das gilt für den Abend aber auch für den Treff an sich. Jede*r ist willkommen, den Treff zu betreuen und auszugestalten. 

    Und wie wird das ganze zeitlich organisiert?
    Gute Frage! Wir fangen gerade erst an, und wollen schauen, wer und wie viele kommen. Wir möchten gerne, das Bedürfnisse und Absprachen vor allem mit den Menschen vor Ort getroffen und ausgehandelt werden. Kommt also einfach rum! Bei Fragen schreibt uns unter: dj_treff@azconni.de

    Telegram Gruppe
    18:3019:00
    05. Feb
    ( Diskussion / Vortrag )
    undsonstso 143
    • TanzNetzDresden
      HTXSTHSTX
    • Eintritt frei
    Freund:innen, Kolleg:innen, liebe Nachbarschaft,

    für das erste undsonstso in 2026 laden wir euch am Donnerstag, den 5. Februar 2026, ab 19 Uhr in die Tenza in der Dresdner Johannstadt ein.

    Mit dabei ist das TanzNetzDresden das seit Jahren die freie Tanzszene der Stadt vernetzt, bewegt und zusammenhält. Freischaffende Tänzer:innen und Choreograf:innen tragen hier aktiv zur Kunst- und Kulturszene bei.

    Außerdem mit am Start HTXSTHSTX hinter der Buchstabenkombination die wirkt als wäre man auf der Tastatur ausgerutscht verbirgt sich ein elektronisches Musiklabel zwischen Ambient, Techno und Rave. Das Label vereint Künstler:innen, die eigene Musik produzieren, diese in DJ Sets als auch in Live-Formaten präsentieren und Veranstaltungen organisieren und kuratieren.

    Kommt vorbei und startet mit uns ins neue undsonstso-Jahr.
    19:30
    05. Feb
    ( Diskussion / Vortrag )
    Lesekreis: Häusliche Gewalt
    • Eintritt frei
    Unsere Veranstaltung ist ein Angebot sich mit dem Thema häusliche Gewalt auseinanderzusetzen. Gemeinsam möchten wir kurze Texte lesen und uns darüber austauschen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Du kannst die Texte gerne im Vorfeld lesen, aber das ist nicht notwendig – wir lesen sie auch gemeinsam vor Ort. 
       
    Themen mit denen wir uns u.a. beschäftigen wollen: 

    Welche Formen von häuslicher Gewalt gibt es? 
    Welche Strategien nutzen Täter*innen? 
    Wie können wir Betroffene von häuslicher Gewalt gut unterstützen? 
    Wie können wir als Gemeinschaft Verantwortung übernehmen, um häusliche Gewalt zu verhindern? 
       
    Der Lesekreis wird von StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt organisiert, einem Projekt, das sich gegen häusliche Gewalt und für mehr Zivilcourage im Alltag einsetzt. StoP hat das Ziel, Nachbarschaften zu stärken und ein Bewusstsein für Partnerschaftsgewalt zu schaffen. Unser Projekt ist in der Dresdner Neustadt aktiv. 

    Wir lesen zusammen Die Stille Gewalt. Wie der Staat Frauen alleine lässt. von Asha Hedayati. Die nächsten Termine sind:

    05. Februar 2026
    Text: V. Vor dem Familiengericht. 2. Akteure im Hintergrund: Verfahrensbeistandschaft und Gutachter*innen.

    19. Februar 2026
    Text: V. Vor dem Familiengericht. 3. Mehr als nur eine  Fahrlässigkeit des Staates: Gewalt gegen Frauen als Menschenrechtsverletzung.

    Bei Fragen oder wenn du die Texte gerne vorab zugeschickt bekommen möchtest, kannst du dich gerne unter neustadt@stop-partnergewalt.org bei uns melden. 
       
    Wir freuen uns auf dich! 
    19:0020:00
    05. Feb
    ( Konzert )
    Rocko Schamoni
    1985 gab Rocko Schamoni die ersten Konzerte im Vorprogramm der Goldenen Zitronen, damals noch unter seinem Frühpseudonym „Roddy Dangerblood“. 1986 begleitete er dieToten Hosen auf Tournee, ab jetzt als „King Rocko Schamoni“. Seitdem hat er weit über 1000 Auftritte hinter sich gebracht, mit seiner eigenen Band „Little Machine", mit "Studio Braun" und „Fraktus" über 20 Longplayer veröffentlicht, 10 Bücher geschrieben, 10 Theaterstücke produziert, den Golden Pudel Club gegründet und diverse weitere Projekte begleitet. Eine Quersumme seines musikalischen und literarischen Schaffens wird der „King“, wie ihn nahe Freunde nennen dürfen, auf dieser Jubiläumstour zum Besten geben. Begleitet wird er von Joachim Franz Büchner. Wer das verpasst, war nicht dabei.

    Rocko Schamoni ist Autor, Entertainer, Musiker, Schauspieler und Bühnenkünstler. Er lebt in Hamburg. Mit seinen Romanbestsellern wie Dorfpunks und Große Freiheit füllt er Hallen. Lange Jahre betrieb er zusammen mit Schorsch Kamerun den legendären Golden Pudel Club auf St. Pauli.

    Bandleader und Songwriter Joachim Franz Büchner ist in Hamburg offizieller Bürgermeister der Nacht (bekannt unter anderem für seine 24h Konzerte) und Mitglied von Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs. Seine Texte und Songs verbinden Alltägliches mit Mystik und Glam. Jüngst erschien das zweite Album der Joachim Franz Büchner Band „Hits in the Dark“ auf dem Hanseplatte Label.
    19:0020:00
    05. Feb
    ( Literatur )
    Geschichten aus dem Altbau
    Die Macher des beliebten Podcasts „Geschichten aus dem Altbau“ wagen den Schritt auf die Bühne! Erstmals können Fans das charismatische Podcast-Duo Josch Kliemann und Christoph Wellbrock live erleben und sich in die Welt des Unheimlichen, Gruseligen und Mysteriösen entführen lassen. Genau wie im erfolgreichen TV Format „X-Faktor“ wissen die Protagonisten selbst nie, ob die Geschichten, die sie sich und dem Publikum präsentieren, tatsächlich passiert sind oder vom Gegenüber nur erfunden wurden – Und genau das ist das Geheimnis des Erfolgs! Jede Show birgt unvorhersehbare Wendungen, düstere Orte und geheimnisvolle Gestalten...

    Geschichten aus dem Altbau hat sich seit seinem Start als absoluter Geheimtipp unter den deutschsprachigen Mystery-Podcasts etabliert. Bei jeder Live-Shows präsentieren die beiden Hosts brandneue, noch nie gehörte Geschichten und lassen ihre Fans entscheiden: Sind diese Storys Realität oder Fiktion? Mit ihrer packenden Erzählweise und einem besonderen Blick für das Mysteriöse, entführen sie die Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle.

    Über den Podcast „Geschichten aus dem Altbau“ 
    Geschichten aus dem Altbau begeistert seit einigen Jahren Fans des Mystery-Genres mit spannenden Erzählungen, paranormalen Begegnungen und der typischen Portion Gänsehaut. Woche für Woche tauchen die Hosts in unheimliche Geschichten ein, die zum Mitfiebern und Mitgruseln einladen – und dabei immer die Frage offenlassen: „Ist das wirklich passiert?“
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