19:00
29. Okt
( Sonstiges )
Offener DJ*-Treff
  • Eintritt frei
Mit dem offenen DJ*-Treff soll ein Raum geschaffen werden, der allen Menschen einen Zugang zur Musik, zur Subkultur und zum Auflegen bietet, denn auch dieser gesellschaftliche Bereich ist von vielfältigen Barrieren geprägt. Vielen Menschen ist der Zugang dazu verwehrt. Wir wollen genau diesem etwas entgegensetzen.

Hard Facts:
* Jede Woche, donnerstags von 19:00 – 23:00 Uhr
* jeweils abwechselnd offen (gerade Kalenderwoche) und FLINTA only (ungerade KW)
* Zwei DJ*-Sets: analog und digital
* Kein Vorwissen oder Skills nötig - alle sind eingeladen

Der DJ*Treff ist zu Verstehen als eine Art gemeinsamer Proberaum für alle die über Mugge und DJ*ing in Austausch kommen wollen - Unabhänig vom Skill-Level.

Offener DJ*Treff
ein gemeinsamer Proberaum für alle die über Mugge und DJ*ing in Austausch kommen wollen – unabhänig vom Skill-Level

Auf einen Blick:    
Jede Woche, donnerstags von 19:00 – 23:00 Uhr
Jeweils abwechselnd offen (gerade Kalenderwoche) und FLINTA only (ungerade KW, macht bis September Sommerpause)
Zwei DJ*-Sets: analog und digital
Kein Vorwissen oder Skills nötig – alle sind eingeladen
Wer das erste Mal an den Decks steht, bekommt eine kleine Einweisung von uns oder einer Person der Wahl, die entsprechende Kenntnisse hat
Privatsphäre beim Üben: Ausprobieren für sich allein oder in Kleingruppen, direktes Feedback wird auf Wunsch gegeben
Workshop-ähnliche Formate o.ä. wird auf Wunsch und Nachfrage angeboten, im Vordergrund steht in eigenem Tempo das Auflegen auszuprobieren
Wir starten immer mit einer gemeinsamen Check-In-Runde und Technikaufbau

Was ist der offene DJ*Treff – wer sind wir und was wollen wir?
Wir sind drei musikbegeisterte bis musiknerdige Menschen. Die Musik und die dazugehörige Subkultur haben uns alle positiv und nachhaltig geprägt. Es sind Erinnerungen und Erfahrungen, die wir nicht missen wollen. Auch das Auflegen war und ist ein wichtiger Bestandteil dieser Erfahrungen. Mit dem offenen DJ*-Treff soll ein Raum geschaffen werden, der allen Menschen einen Zugang zur Musik, zur Subkultur und zum Auflegen bietet, denn auch dieser gesellschaftliche Bereich ist von vielfältigen Barrieren geprägt. Vielen Menschen ist der Zugang dazu verwehrt. Wir wollen genau diesem etwas entgegensetzen.

Technik ist teuer.
Im offenen DJ*-Treff ist alles an Technik da, was es zum Auflegen braucht. Ihr braucht keine Skills, kein Vorwissen – nur die Lust, es mal auszuprobieren.

Sexismus
Jeder gesellschaftliche Bereich ist von sexistischen und patriarchalen Machtstrukturen geprägt/durchzogen. Dies schließt auch die Clubkultur mit ein. Gerade  FLINTA*-Personen sehen sich vielen teils unüberwindbaren Hürden gegenüber, wenn sie Auflegen lernen wollen. Mansplaining ist keine Seltenheit. Mensch wird nicht ernst genommen und die Räume fühlen sich nicht sicher an. Auch wir haben zum Teil diese Erfahrungen machen müssen. Deshalb möchten wir explizit FLINTA*-Personen ermutigen und empowern. Jeder zweite Termin ist FLINTA*s only.

Angstfreie Räume
Wir Leben in einer Leistungsgesellschaft, in der Fehler und fehlendes Know-How schnell als Grund genommen werden, Menschen auszuschließen. Die Angst davor, abgewertet zu werden verhindert auch den Zugang zum Auflegen. Scham und Angst sollen  keine Rolle spielen. Wir wollen auf Augenhöhe zusammen kommen, unabhängig unserer Vorerfahrungen und ohne Angst bewertet zu werden.Zum Beispiel werden Feedback und Unterstützung nach Bedarf und auf Nachfrage angeboten. Wir sehen uns in erster Linie nicht als Lehrer*innen. Wir wollen den Raum gemeinsam gestalten.

Musik ist vielfältig
Es gibt wahnsinnig viel Musik und immer wieder kommen neue Veröffentlichungen. Den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Wir möchten beim offenen DJ*-Treff auch einen Raum schaffen, in dem über Musik diskutiert und sich ausgetauscht werden kann. Gemeinsam neue Songs entdecken und teilen, neue musikalische Facetten ergründen oder einfach nur gemeinsam dem aktuellen Lieblingssong lauschen.

Wir sind, wer zu uns kommt
Am Ende ist der Raum das, wir gemeinsam daraus machen. Wir möchten, dass ihr, die ihr kommt, den Raum mit gestaltet – mit Leben und Ideen füllt. Das gilt für den Abend aber auch für den Treff an sich. Jede*r ist willkommen, den Treff zu betreuen und auszugestalten. 

Und wie wird das ganze zeitlich organisiert?
Gute Frage! Wir fangen gerade erst an, und wollen schauen, wer und wie viele kommen. Wir möchten gerne, das Bedürfnisse und Absprachen vor allem mit den Menschen vor Ort getroffen und ausgehandelt werden. Kommt also einfach rum! Bei Fragen schreibt uns unter: dj_treff@azconni.de

Telegram Gruppe
19:0019:30
29. Okt
( Konzert )
Clowns and DJs
  • Vascarne (L)
    Sassy Exquisite & Howareyou (DD)
  • ab 9,-
Das ist er, der versprochene Doppelwumms, die Mischgetränke vermischt mit den Mischgetränken, die Reform der Reform der Reform, aber wegen anstehender Kürzungen im kulturellen Bereich und deutlich verminderten Sondervermögensfreibeträgen haben wir verlegt vom Bundestag auf ein kleines Hole hinter den Baugruben an der Köni in Dresden und man kann nur haben Leitungswasser oder das Zeug aus der Regenrinne.

Zweimal zwei genreverbiegende Unterhaltungsbespaßungskünstler*innen...-acts (entschuldigung) – an nur einem Abend. Das heißt man geht einmal hin - und hat beides erlebt!

Vascarne entwickelt „Foolery Noise“, eine Praxis, die bewegungsbasierte Performance und Live-Komposition miteinander verbindet. Indem wir Plastik als Erweiterung und
Verformung des Körpers nutzen, erforschen wir die Ästhetik der sozialen Medien durch Materialität und Klang. Durch die Verschmelzung zeitgenössischer Clownerie mit experimenteller elektronischer Musik schaffen wir hybride, geräuschvolle und instabile Formen, die die Grenzen zwischen Körperoptimierung und Technologie hinterfragen.

Sassy Exquisite und HOWAREYOU treten seit Jahren gemeinsam im Rahmen des Prager subkulturellen DJ-Kollektivs „Priaum“ auf. Im Laufe der Zeit haben sie eine Praxis entwickelt, die das DJing als performatives Format versteht. Durch MCing, die Überlagerung scheinbar unvereinbarer Genres und einen bewusst spielerischen Umgang mit Erwartungen haben die beiden die Grenzen des Mediums immer wieder auslotet und erweitert.

Bei dieser Veranstaltung verlagern sie ihre Praxis aus dem Club in den Ausstellungsraum. Befreit von den vertrauten Mechanismen der Clubkultur wird das DJ-Set selbst zum Gegenstand der Untersuchung: Wo endet das DJing und wo beginnt die Performance? Und was entfaltet sich zwischen denen, die spielen, und denen, die zuhören?

Im Zentrum steht die Dynamik zwischen DJ und Publikum, die sich ständig neu formt – irgendwo zwischen Intuition, Zufall und Einstudiertem. Planung und Improvisation, Kontrolle und deren Verlust werden nicht als Gegensätze behandelt, sondern als Material, mit dem gearbeitet wird. Was entsteht, ist ein offener Raum, in dem Wahrnehmung, Gemeinschaft und Klang gleichermaßen erforscht werden.
19:0020:00
29. Okt
( Konzert )
Mina Richman - Different Flavours Of Being Happy
  • Mina Richman Band
    Lucy Fair
  • Pop
  • VVK 28,20
Ehrlich. Queer. Selbstbestimmt. Es ist die Suche nach einer Perspektive und Lebensrichtung, die die queere Deutsch-Iranerin Mina Richman schon früh zur Musik treibt. In Berlin geboren, aber in der Kleinstadt Bad Salzuflen aufgewachsen, pendelt sie zwischen den Welten und entdeckt in der CD- Sammlung ihrer Tante Schätze wie Joan As Policewoman und Nina Simone. Inspiriert von diesen und aus der Einsamkeit der Corona Pandemie heraus veröffentlicht sie 2022 ihre Debüt-EP „Jaywalker“ mit der sie als beste Newcomerin für den PopNRW Preis nominiert wird. Von ihrem Vater „aus Versehen“ zur Feministin erzogen - wie sie es einmal in einem „Zeit“-Interview formulierte - bediente sie sich für ihren Künstlerinnennamen beim berühmten Cher-Zitat „Mom, I am a rich man“.

Der Solidaritäts-Song „Baba Said“ geht während der Revolution im Iran schlagartig viral und ermöglicht ihr mit ihrer Musik einen Beitrag zum Kampf für Freiheit und Menschenrechte zu leisten. Aktivismus mit Musik zu verbinden versteht sie als Pflicht und Notwendigkeit.

In ihrem Debütalbum, welches am 15. März 2024 über das Ladies&Ladys Label erschien, stellt sich Mina Richman dem Erwachsenwerden. Mit viel Ehrlichkeit kehrt sie in ihre Kindheit zurück und verarbeitet streitende Eltern, kulturelle Entwurzelung und den gesellschaftlichen, wie auch ihren persönlichen Umgang mit ihrem Körper. Gemeinsam mit ihrer Band, Friedrich Schnorr von Carolsfeld, Alexander Mau und Leon Brames und dem Produzenten Tobias Siebert (Juli, Enno Bunger) entwickelte sie einen vielseitigen Sound, inspiriert von Soul und Blues Klassikern und modernen Folk und Hiphop Produktionen. Von DLF Kultur und FluxFM zum Album der Woche gekürt, spielte sie im März/April 2024 eine deutschlandweite Headliner Tour und u.a., beim Orange Blossom Special, Traumzeit, Fusion, Waves Vienna und Reeperbahn Festival. Im Oktober begleitete sie Christina Stürmer auf Tour und gewann den PopNRW Preis in der Kategorie „Outstanding Artist“.

Am 28. März erschien die zweite EP „Past 25“ und Mina Richman spielte im April und Mai 2025 eine deutschlandweite Headliner Tour und performte mit Bela B in Berlin bei einer Demo gegen Rechts den Ärzte Hit „Schrei nach Liebe“. Aktuell arbeitet sie mit ihrer Band an dem zweiten Album, welches im August 2026 erscheinen soll.

„Kunstvolle Songs und Texte, die gerade durch ihr Oversharing nichts als berührende Wahrhaftigkeit produzieren. GROWN UP von der Deutsch-Iranerin Mina Richman ist das bemerkenswerteste Debüt-Album des Jahres.“ (Linus Volkmann, Musikexpress)
19:0020:00
29. Okt
( Konzert )
Die Sterne
  • Die Sterne
  • Rock, Punk
  • VVK 31,50
„Wie ´Posen´, nur nicht so schnell und etwas tiefer gesungen.“ ist unter anderem zum neuen Sterne-Album zu lesen. 30 Jahre nach dem legendären Album von 1996, das unter anderem den Sterne-Klassiker „Was hat dich bloss so ruiniert“ hervorgebracht hat, gehen die Sterne erneut auf Tour. Um ihr aktuelles Album „Wenn es Liebe ist“ auf die Bühne zu bringen. Die Qualität der Songs und vor allem die Live-Qualitäten dieser Band machen das Jubiläum dabei schnell zu einem Nebenaspekt. „Wie fresh du immer bist, dabei bist du schon Ü40.“ schreibt etwa Tino Hanekamp zur neuen Single. Alle wittern einen Hit bei „Wenn es Liebe ist.“ Die Sterne-Fangemeinde freut sich. Aber, Hit oder her, irgendwie ist es auch egal. Die Sterne sind auf Tour und wenn Spilker, Valdés, Janzen und Tielsch auf der Bühne stehen, wird hingegangen, fertig. Es gilt, die alten Zeiten abzufeiern, aber auch die Neuen. Es gilt, bekannte Gesichter wiederzusehen und die frischverliebten Gemeindemitglieder zu begrüßen. Bei diesen Gelegenheiten ist dann auch immer viel Liebe im Spiel. („Willst du mein T-Shirt haben? M passt mir sowieso nicht mehr.“) Kleiner Club, große Halle, Arena, Fußballstadion – egal: Hauptsache Sterne.
19:0020:00
29. Okt
( Konzert )
Nikra
In einer Welt, die sich langsam auf den Abgrund zubewegt, die durch Hass und Unterdrückung gespalten ist, suchen viele Trost in Geld, Drogen und Selfies. Der kleiner werdende Mittelstand ist resigniert und unpolitisch, die Punks sind alt geworden und haben ihre Wut verloren. Während viele der neuen Generation nur an die eigenen Ziele, wie Karriere und Kleinfamilie denken, gibt es eine, die laut ist. Für das, wofür es sich zu kämpfen lohnt. NIKRA ist das Symbol einer Bewegung, die nicht schlafen kann. Freitags nicht in der Schule war. Die Diversität lebt. Deren Wut nicht verstanden wird. Und die nach einer Zukunft schreit! NIKRA macht Musik für die Playlist Generation. Deren rauer Sound so laut ist, dass die Handylautsprecher explodieren. Eine Generation die Genre- und Gender-Zuweisung als Hindernis sieht. NIKRA ist die Stimme der Rebellion und der Donner zum Regenbogen!
20:0021:00
29. Okt
( Party )
Basskuscheln
  • DJ Pfadfinder
    Tensition
  • Liquid Drum & Bass
  • Eintritt frei
Grafikdesigner & Liebhaber von fokuzierten Basskuschel-D&B lädt sich Tensition, der das Wort Bass nicht nur im Vornamen hat, an die Seite für die nächste 10 von 10 Session des Oktobers ins PlanB ein.
Auf der anderen Seite werden die Service & Mix Skills von HnnH & Powlee ausgepackt um uns allen einen Super „Kneipen“ Abend zu bescheren.
Raumschiffdesign & bewegte Wandbemalung aus dem Haus ODK_X

Herzlich willkommen zum Basskuscheln.
Wir froyn uns drauf.

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