Tolerade is back, aber nur mit euch! Wir wollen demnächst mit der Planung für 2027 starten, brauchen aber noch Unterstützer*innen für die Organisation und Umsetzung.
Auf unserer diesjährigen Toleride habt ihr es vielleicht auch schon gehört: wir suchen Verstärkung im Verein.
Die Tolerade ist die letzten Jahre immer größer geworden, wir sind als Verein aber leider nicht mitgewachsen. Aus diesem Grund veranstalten wir ein offenes Treffen. Kommt vorbei, kommt mit uns ins Gespräch. Gemeinsam finden wir heraus, wo ihr euch am Besten einbringen könnt. Wir freuen uns euch kennenzulernen und mit euch die größte Demo Dresdens zu gestalten!
Ihr werdet uns am Tolerave-Merch erkennen.
Wir freuen uns auf euch, Eure Toleraver*innen
Ort: Alaunpark, vorn am gepflasterten Platz, 01099 Dresden
19:00
05. Aug
( Diskussion / Vortrag )
Salon: Warum berührt Kunst- und kann sie heilsam wirken?
Mit Dr. med. Juliane Schellong
Dr. Michael Wächter
ab 3,-
Kunst wirkt auf Körper, Sinne und Geist. Sie begegnet uns nicht auf Distanz, sondern in Beziehung. In diesem Salon fragen wir, wie gemeinsame ästhetische Erfahrung Stress mindern, Empathie fördern und Wahrnehmung vertiefen kann. Mit Ärzt:innen erkunden wir künstlerische Berührung als Wissen und Praxis des In-Kontakt-Kommens in einer entkörperlichten Gegenwart, geprägt von Vereinzelung und Leistungsdruck. Wie kann Kunst Veränderung bewirken – im Erleben, im Körper, im Selbstverhältnis?
Nach außen, nach innen In seinem aktuellen Programm bringt der Berliner Liedermacher und Produzent zwei Welten zusammen, wie sie selten unterschiedlicher geklungen haben. Eine schaut auf das, was in den letzten Jahren um ihn herum passierte; die andere zieht sich ins Private zurück. „Nach außen, nach innen“ geht auf dezidiert getrennte Seiten. Ein Konzept, das zwei komplett unterschiedliche Stimmungen nebeneinanderstellt und somit auch miteinander korrespondieren lässt. Auf der eher kampflustigen Außen-Seite, die hörbar Spaß an der Ironie hat, singt Andreas Albrecht unter anderem aus der Perspektive von Querdenkern und Klimawandelleugnern, entlarvt dabei wie nebenbei manch krude Weltsicht, die sich seit Corona und anderen Krisen in die Öffentlichkeit gewagt hat. Innen begleiten wir Albrecht in die Gedanken eines jungen Vaters, der er selbst erst geworden ist. Da ist er ganz Poet, stromert durch „Schlaflosland“ und „Treibholzzeit“, erinnert sich auch ans eigene Kindsein. Dabei schöpft der Multiinstrumentalist abwechslungsreich und mit großer Energie aus seinem umfangreichen musikalischen Erfahrungsschatz.
In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. MiDi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. MiDi ist Feiertag. MiDi ist Werktag. MiDi ist das egal. MiDi ist deine Afterhour. MiDi ist dein Start ins Wochenende. MiDi ist das egal! MiDi ist Afterwork für Beschäftigungslose. MiDi ist Sabbat für Selbstständige. MiDi ist das egal. MiDi ist Freizeit ist Arbeit ist MiDi. MiDi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der GrooveStation, alles andere ist MiDi egal.