19:00
15. Apr
( Kunst )
In Limbo - Grenzbereichsforschung
  • Gusztáv Hámos
    Katja Pratschke
  • Eintritt frei
'In Limbo' verhandelt das Spannungsfeld zwischen persönlicher Freiheit und staatlichen Machtstrukturen. Im Zentrum steht die gleichnamige Videoarbeit, die autobiografische Erfahrungen mit historischen und politischen Narrativen verknüpft. Fotografische Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten ergänzen diese Perspektive und zeigen künstlerische Strategien der Verweigerung, Selbstbestimmung und Grenzüberschreitung. Durch die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum – insbesondere dem Freiheitsplatz in Budapest – eröffnet die Ausstellung einen kritischen Blick auf Erinnerungskultur, politische Deutungshoheit und die Fragilität von Freiheit.

Vernissage: 15. April, 19 Uhr
Einführung : Film Kurator Dr. Claus Löser aus Berlin
Öffnungszeiten: Mi-Fr 15h-18h, Sa 11h-14h, nach Vereinbarung
18:3019:00
15. Apr
( Literatur )
Punk-Frauen & die DDR: Tanz auf dem Vulkan
  • Geralf Pochop
    Kim
    Ulrike Geisler
    Jakob "Schrammel" Geisler
  • Lesung
  • Eintritt frei
Lesung und Gespräch mit Zeitzeugin Kim und dem Buchautor Geralf Pochop über Widerständigkeit in der DDR

„Punk zu sein an sich war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete 
wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR". 

23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, sich mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit zu wagen, und damit die weibliche Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen.

 Wir fragen: Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschlechtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? Und was erlebten Jugendliche in Gefängnissen und Jugendwerkhöfen der DDR?  
 
Geralf Pochop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs Monaten Haft reiste er 1989 in die BRD aus. Heute forscht und schreibt er über die DDR-Vergangenheit, zuletzt in seinem autobiografischen Buch „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression“ (2019).

Kim, 1964 geboren, war der erste weibliche Punk in Karl-Marx-Stadt. Die Staatssicherheit bezeichnete sie als „Punk-Inspirator einer negativ-dekadenten jugendlichen Vereinigung“ und eröffnete den Operativen Vorgang „Park“. Auf hunderten Seiten ist inzwischen nachzulesen, wie die Stasi und etliche IMs versuchten, sie zu bekämpfen und dazu zu bewegen das Land zu verlassen. Nicht zuletzt versuchte man dabei, auch Kims offenen Umgang als lesbische Frau zu nutzen und sie zu diskriminieren. 1985 verließ Kim die DDR.

Moderation: Ulrike Geisler & Jakob "Schrammel" Geisler
18:3019:00
15. Apr
( Diskussion / Vortrag )
Wie Lämmer zur Schlachtbank?
  • Dr. Annette Leo (Berlin)
    Bert Seidel (Chemnitz)
    Rabbiner Akiva Weingarten (Dresden)
    Dr. Caroline Förster (Dresden)
  • VVK 5,-
Podiumsgespräch über Selbstbehauptung und Widerstand deutscher Juden 1933 – 1945

Vorträge und Podiumsgespräch in Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden e. V. 

In der Erinnerung an die nationalsozialistische Verfolgung steht oft das Leiden der Jüdinnen und Juden im Mittelpunkt. Dies kann dazu führen, dass ihr Widerstand aus dem Blick gerät und sie vor allem als passive Opfer wahrgenommen werden. Dabei gab es weit mehr Widerstand jüdischer Männer und Frauen, als allgemein bekannt ist. 

Zu Gast:
Die Historikerin Dr. Annette Leo (Berlin) gibt einen Überblick über die verschiedenen Formen des Widerstands.
Bert Seidel (Chemnitz) stellt Dresdner Widerständler vor.
Rabbiner Akiva Weingarten (Dresden) spricht über ethische Aspekte des Widerstands aus jüdisch-religiöser Sicht.
Moderation: Historikerin Dr. Caroline Förster (Dresden)

Vom 14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026 steht Sachsen unter dem Motto TACHELES - Jahr der jüdischen Kultur. Das Themenjahr rückt jüdische Kultur, Geschichte und das jüdische Leben hier vor Ort in den Mittelpunkt. 
19:0020:00
15. Apr
( Konzert )
Yunger
  • Yunger
    Erik Jorgal
  • Singer / Songwriter
  • Eintritt frei
Yunger delivers the soundtrack for everyone searching for the vast wonders of the world. The Austrian singer-songwriter tells tales about journeys and other longings packed with Folk guitars and Indie sounds filled with honesty and emotion. He writes songs about hopes and dreams, traveling and issues in daily life like sharing your home with ants.
20:30
15. Apr
( Literatur )
Open Mic Tyson
Dresden ist um eine Comedy Show reicher!
Immer Mittwoch stellen wir im Hebedas in ungezwungener Atmosphäre, eure Lachmuskeln auf die Probe. Seid dabei wie auf unserer Testbühne Neues entsteht. Vom kleinen Schmunzler bis zum Riesen-Lacher. Hier seht ihr Stand Up-Comedy von der Pike auf.

Die verschiedensten Künstler!
Unser stets wechselndes Line-Up sorgt dafür, dass es niemals langweilig wird. Alt, Jung, Groß, Klein - hier geben sich Profis und Anfänger die Klinke in die Hand.

Immer Live, Immer Einmalig!
Schnappt euch ein paar Freunde und bringt gute Laune mit. Der Eintritt ist frei! Die Drinks sind frisch!

Wichtige Info:
Die Show ist spendenbasiert, ihr zahlt am Ausgang so viel wie Ihr möchtet. Wir empfehlen euch aber, ein kostenloses Ticket zu reservieren, da wir bei hohem Andrang sonst nicht für einen Sitzplatz garantieren können. Beachtet bitte, dass die Reservierung 5 Minuten vor Showbeginn verfällt. Seid also rechtzeitig da.
20:3022:00
15. Apr
( Party )
MiDi
  • Stamina
    Carotin
  • House, Trance
  • VVK 5,50, AK 7,-
In Zeiten der rasenden Auflösung der Normalarbeit ist die Woche kaum noch mehr, als ein zahnloser Biber, der an unserem Grundbedürfnis nach Zerstreuung lutscht. midi ist die Pionierpflanze auf dem Geröllfeld, das die Trümmer der Arbeitswoche bilden. midi ist Feiertag. midi ist Werktag. midi ist das egal. midi ist deine Afterhour. midi ist dein Start ins Wochenende. midi ist das egal! midi ist Afterwork für Beschäftigungslose. midi ist Sabbat für Selbstständige. midi ist das egal. midi ist Freizeit ist Arbeit ist midi. midi ist Mittwochsdisko, alle zwei Wochen in der GrooveStation, alles andere ist midi egal.

Am 15.04. haben wir wieder etwas Besonderes für euch:
Die Turboherzen – das Liebeskollektiv aus Leipzig – bringen ihr Speed-Dating-Format zurück in die Groovestation. Ab 20:00 Uhr könnt ihr euch gegen eine kleine kleine Spende (3–5 €) anmelden, um 20:30 Uhr geht’s los – mit kleinen Spielen, Gesprächen und der Chance, neue Menschen kennenzulernen. Ab 22:00 Uhr startet die MiDi. Zu Gast ist Stamina (Istanbul/Berlin). Als DJ, Gründerin der queeren Partyreihe SlutClub und von Ziyan Records bewegt sie sich zwischen hypnotischem Minimal Techno, polyrhythmischen Strukturen und 90s-00s-Microhouse. Im Anschluss übernimmt unsere Resident Carotin mit Trance, Hard Dance und Groove.

Timetable
20:30 Turboherzen Speed-Dating 
22:00 Stamina
01:00 Carotin
Kalender
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